Eine Statistik des Versicherungsverbandes Österreich ergab, dass 2024 Unwetter, Stürme und insbesondere Überschwemmungen insgesamt einen österreichweiten Schaden in Höhe von 1,7 Milliarden Euro verursacht haben.
Im Jahre 2023 waren das noch 1 Milliarde Euro. Außergewöhnlich schwere Unwetter und Naturkatastrophen werden wohl häufiger und treten in immer kürzeren Abständen auf.
Eine Sturmschadenversicherung, welche in jeder guten Gewerbe- oder Eigenheimversicherung enthalten ist, deckt Schäden durch Sturm (Luftbewegung über 60 km/h), Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag und Erdrutsch ab. Dies im vollen Umfang und bis zur vereinbarten Versicherungssumme für das jeweilige Gebäude sowie die Einrichtung.
In der Basisdeckung der Sturmschadenversicherung sind Hochwasser, Überschwemmung, Muren, Erdbeben sowie Lawinen nicht automatisch mitversichert. Je nach Produkt, Risikoort und Versicherungsunternehmen sind diese Gefahren, wenn überhaupt, nur mit einem Sublimit gedeckt. Erhöhungen müssen im Einzelfall geprüft und vereinbart werden und sind abhängig vom Versicherungsort und der Gefahren-zone (HORA-Zone).
Vorsicht: Dass sämtliche Naturkatastrophen in der Sachversicherung von Betriebsgebäuden oder in Eigenheimversicherungen vollumfänglich mitversichert sind, ist ein vielfach vorhandener Irrtum.
Der Deckungsumfang ist ein entscheidender Faktor
Betriebsunterbrechungsschäden in Folge eines Sturmschadens können im Bereich der Basisdeckung mittels einer Total-Betriebsunterbrechungsversicherung eingeschlossen werden. Die Unterbrechung des Betriebes aufgrund der erweiterten Naturkatastrophen (Hochwasser, Überschwemmung, Muren, Erdbeben sowie Lawinen) hingegen, kann ausschließlich in Form einer All-Risk-Deckung versichert werden.
Für weitere Auskünfte hinsichtlich Ihres aktuellen Deckungsumfangs, sowie der Möglichkeiten zur Erweiterung der Naturkatastrophen-Deckung, kontaktieren Sie bitte Ihren persönlichen Betreuer.
Für Fragen zum geeigneten Deckungsumfang, stehe ich Ihnen gerne Rede und Antwort.
